Die ersten drei Strophen wurden in Anlehnung an das Orginal völlig neu gedichtet. Dabei wurde das Reimschema grundlegend verändert, welches im ursprünglichen Gedicht von Strophe zu Strophe variiert. Gemeinsam ist allen Strophen dort nur, dass es jeweils zwei Verse ohne Reim gibt (sog. “Waisen”). In der Fassung CM wurde durchgehend der Paarreim verwendet. Der Inhalt des neuen Textes unterscheidet sich kaum vom Original.
Warum diese Veränderungen vorgenommen wurden, ist nicht zu erkennen. Der Original-Text paßt besser zu der Melodieführung Schuberts. Dieser endet nämlich im jeweils zweiten und vierten Vers mit einer Senkung (= unbetonte Silbe), was in der Melodie berücksichtigt ist. Die Nachdichtung hingegen endet an diesen Stellen mit einer Hebung (=betonte Silbe).
An den gleichen Stellen wurden außerdem die Noten der Alt-Stimme verändert, was wahrscheinlich mit der anderen Textverteilung in Zusammenhang steht.
Strophe 4 wurde in der Chormappe ganz weggelassen.
Anmerkung: In der Männerchormappe (M 103) und in dem Buch “Grabgesänge” (Nr. 61 bzw. 100) gibt es noch eine weitere Text-Variante, die dem Original zwar etwas näher kommt, diesem aber auch nicht völlig entspricht.